News vom Stadttheater

RÜCKBLICK


Oleanna

Egal, welche Seite Du wählst. Du liegst falsch...Wer das Wort hat, gibt es nicht gerne her, freiwillig schon gar nicht. Auch wenn es womöglich das falsche Wort ist.


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Rapunzel frisch frisiert

Gastspiel des Theater Asou (A)


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Petra Reski

Die für ihr Antimafia-Enganement prämierte Autorin und Journalistin erzählt aus ihrem Leben.


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Fremdenzimmer

Ein junger Flüchtling steht eines Tages im Wohnzimmer eines älteren Paares. Samir will nur sein Handy aufladen. Herta und Gustl ziehen den Fremden übergangslos in ihr Leben und quartieren ihn in ihrem „Fremdenzimmer“ ein.


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Malala, Mädchen mit Buch

Die Geschichte von Malala Yousafzai sorgte international für Aufsehen: Wie Millionen Mädchen ihres Alters geht die 15-jährige Malala zur Schule. Doch im SwatTal in Pakistan herrschen seit einigen Jahren die Taliban und haben Mädchen die Teilnahme am Schulunterricht verboten.


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Felix Mitterer - Talk im Stadttheater

Felix Mitterer ist der beliebteste Volksschriftsteller Tirols und einer der gefragtesten Drehbuchautoren Österreichs. Er verfasste über 90 Texten für Theater, Fernsehen, Radio und Film. Sein Skandalstück „Stigma“ und die TV-Satire „Die Piefke Saga“ prägten Österreichs jüngere Kulturgeschichte nachhaltig.


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Afn Bankl

 

Ein poetisch-musikalischer Lebenslauf. Hinsetzn, bei sich sein, innehalten: zruggschaugn. Ein poetisch-musikalischer Lebenslauf mit Jasmin Mairhofer und Markus „Doggi„ Dorfmann.


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Die Abenteuer von Pettersson und Findus Auf dem Bauernhof von Pettersson ist immer etwas los, ganz besonders, weil der Kater Findus dreimal im Jahr Geburtstag. Bis jedoch Geburtstag gefeiert werden kann, haben Pettersson und Findus noch einige Abenteuer zu bestehen...
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Sex and the Country eine Kleinstadtkomödie von Michael Korth.

 


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IRGENDWO AUF DER WELT Ein Chanson Abend gespickt mit Klavierimprovisationen von Thomas Frerichs lassen die beiden Interpretinnen die Zeit der verrückten 20iger und die Zeit des Nationalsozialismus lebendig werden.


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Paganinis berühmteste Kompositionen sind weltbekannt, kaum jemand kennt jedoch sein abenteuerliches Leben - und nach seinem Tod, die noch abenteuerlichere Suche nach einem christlichen Grab: Sie dauerte 36 Jahre! Über Paganini gibt es zwar einige Biographien, eine Operette und zwei Filme, jedoch kein Theaterstück. Michael Korth schrieb ein Bühnenwerk, das auf witzige, aber auch höchst informative Weise Paganinis Weg zeigt.


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TALK mit OTTFRIED FISCHER

Ottfried Fischer, bekannt als Benno Berghammer aus der Serie Der Bulle aus Tölz und als Pfarrer Braun, steht seit 1978 als Kabarettist auf der Bühne. 


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Schulaufführungen

Auch in der neun Spielzeit 2018/19 bieten wir spannende Aufführungen für Kindergarten, Volk- Mittel- und Oberschulen an.


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Liebe Theaterfreunde,

herzlich willkommen zur Spielzeit 2018-2019

 

Wer kennt ihn nicht als „Bulle von Tölz“ oder „Pfarrer Braun“ im Fernsehen? Jetzt kann man ihn aber auch live erleben, denn Ottfried Fischer, wohl einer der beliebtesten deutschen Schauspieler kommt nach Bruneck. Im Rahmen unseres „TALK IM STADTTHEATER“ wird er am 19. September die neue Spielzeit 2018-2019 eröffnen und uns nicht nur aus seinem Leben erzählen - er wird auch lesen, spielen.....und, und, und! Auch heuer haben wir wieder versucht, einen abwechslungsreichen Spielplan zusammenzustellen. 7 Theater-Eigenproduktionen mit bekannten einheimischen und ausländischen Schauspielern bringen wir in dieser Spielzeit auf die Bühne. Mit Komödien, Musiktheater aber auch mit ernsten, hochaktuellen Stücken,  mit gehobenen Volkstheater und hochwertigen Kinder- und Jugendtheaterproduktionen, wollen wir dem Auftrag eines "Stadttheaters“ gerecht werden und ein breitgefächertes und immer niveauvolles Programm anbieten. Gleich mit zwei Uraufführungen: „Paganini, Teufelsgeiger“ mit Klaus Rohrmoser und der bekannten Geigerin Daniela Fischer und dem aufwendigen Comedy-Musical „Sex in the Country“ von Michael Korth starten wir in den Theaterherbst. Pünktlich zur Winterzeit bringen wir unser schon tradionelles Weihnachtsstück für unsere kleinen Zuschauer auf die Bühne. Heuer spielen wir "Die Abendteuer von Petterson und Findus". Im Frühjahr dann zeigen wir hochaktuelle Theaterstücke wie Peter Turrinis neuestes Stück „Fremdenzimmer“ oder „Oleanna“ und „Malala“ und eine Neuinszenierung von Felix Mitterer "Mein Ungeheuer".
Neben dem Theater haben wir natürlich auch verschiedenen Konzerte, Kabarettabende, Filmvorführungen, Lesungen und Talkshows in unser Programm aufgenommen. Um über die aktuellen Vorstellung immer bestens informiert zu sein, besuchen Sie bitte regelmäßig unsere Homepage oder abbonieren Sie unsere Newsletters mit dem Button an der rechten Seite unserer Homepage.

 

Ich wünsche Ihnen und uns eine spannende Spielzeit!

 

Klaus Gasperi

Künstlerische Leitung

Mit neuem Schwung in die nächste Spielzeit

 

Um den vielen anfallenden bürokratischen Auflagen und den zunehmend komplexer gewordenen Verwaltungsvorgängen gerecht zu werden, wurde im Rahmen einer Vereinsreorganisation das Vereinsstatut den neuen Anforderungen angepasst und in der Vollversammlung ein neuer Vereinsvorstand gewählt, für dem auch theaterbegeisterte Menschen, die nicht operativ im Stadttheater tätig sind, gewonnen werden konnten. Dem neugewählten Vereinsausschuss gehören Gertrud Pescoller Niedermair, Christine Lasta, Ulrike Lasta, Jan Gasperi und Alexander Messner an. Gertrud Niedermair Pescoller wurde einstimmig zur Vereinspräsidentin gewählt. Klaus Gasperi bleibt künstlerischer Leiter des Theaters. Die neue Vereinspräsidentin nahm höchst motiviert die Wahl an und meint: „Theater hält wach, im Theater wird für einen Moment die Welt neu geordnet, dort kann Bekanntes in Neues verwandelt werden. Die Möglichkeit Theater auf so hohem Niveau vor Ort zu haben ist eine unschätzbare Bereicherung für das (kulturelle) Leben in Bruneck.“


"Alles Theater"

Der Sommertheaterworkshop am Stadttheater Bruneck hat am vergangenen Freitag, 27. Juli 2018 seinen Abschluss gehabt mit einer Aufführung von 19 Jugendlichen des Stückes „Wann wird man je verstehn“.


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Rhetorik oder Fische sind schlechte Biographen

 

Tiroler Dramatiker Festival 2018


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Michl in der Suppenschüssel

Kinderstück nach Astrid Lindgrens Michel von Lönneberga.Eine Koproduktion mit der Theaterwerkstatt des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Bruneck


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Der letzte der feurigen Liebhaber

Komödie von Neil Simon mit Günther Götsch und Jula Zangger


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Zaubershow für Kinder

um 14.00 und um 16.30 Uhr


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Joesi Prokopetz VOLLPENSION

Blick zurück nach vorn Eine Werkschau, in der zurück und nach vorne geschaut wird.


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Warten auf Godot
Das Stück von Samuel Beckett stellt seit der Uraufführung 1953 in Paris einen der größten Theatererfolge der Nachkriegszeit dar und hat bis heute nichts von seinem Kultstatus eingebüßt.


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Die Königin der Farben
Ein Märchen über eine Königin und ihre Untertanen, die Farben.


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Markus Linder Best Of – Highlights aus 8 Programmen

Markus Linder hat ein packendes Programm zusammengestellt, in dem er die absoluten Highlights seiner 8 Programme Revue passieren lässt.


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GREGOR GYSI im Stadttheater Bruneck. Zum Gespräch mit dem langjährigen ORF-Journalisten Lorenz Gallmetzer kommt Gregor Gysi am 8. Februar 2018 ins Stadttheater Bruneck. (Foto: JoachimGern)


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Theaterworkshop

für Kinder und Judendliche

 

 


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OX & ESEL
Ein Weihnachtsstück von Norbert Ebel für Kinder ab 4


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Voll des Lobis

Kabarettabend mit Lukas Lobis


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DIE WEBERISCHEN

Eine herrliche tiefschwarze und rasante musikalische Komödie mit höchst vergnüglichen Einblicken in Mozarts bewegtes Leben.

Es spielen Christine Lasta, Michaela Schmid, Verena Unterhofer und Marlies Untersteiner und Elmar Drexel Premiere 12. November 2017 - 18 Uhr


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Das Haus der Mutter

Theaterstück von Joseph Zoderer

Eine Koproduktion des Stadttheaters Bruneck mit den Vereinigten Bühnen Bozen und dem Theater in der Altstadt Meran


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Total Quality Woman

Theaterperformance nach Texten von Falk Richter, Gustav u.a. des Theaterkollektivs binnen-I


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Kabarett

Gregor Seberg, der bekannte Ermittler von "SOKO DONAU" zu Gast am 21.9.17 im Stadttheater Bruneck.


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Alles Theater!

6 großartige Jugendliche und ich haben zwei aufregende und intensive Wochen im August diesen Jahres am Stadttheater Bruneck miteinander erlebt, die voll und ganz den „geliebten Brettern der Welt“ gewidmet waren.

ALLES THEATER, so der Titel des Workshops, und genau so war er auch. Zu sehen, wie 6 junge Menschen durch Kreativität, Phantasie, Mut, Vertrauen, Teamgeist, Experimentierfreude, Spaß am Spiel und der Improvisation, Begabung, Talent, Fleiß und Konzentration – also all die Komponenten, die Kunst ausmachen, die die Kunst eröffnet – zu sehen, wie diese 6 dadurch zusammengewachsen sind, in der Gruppe aufblühten und zu ganz eigenen Persönlichkeiten auf der Bühne wurden, war für mich eine spannende Reise, ein tiefes Erlebnis, ein unglaublich großes Geschenk. Die Krönung des Kurses war unsere Endaufführung auf der Bühne des Stadttheaters Bruneck.  Unsere kleine Performance „Träume“ zeigte einen Ausschnitt unserer Arbeit der vorausgegangenen 2 Wochen. Danke sage ich dem ganzen Team vom Stadttheater Bruneck, welches mir die Möglichkeit für diese 2 außergewöhnlichen Theaterwochen gab, danke den Eltern, die dieses unterstützt haben und ein besonderes Danke an meine 6 wunderbaren Schauspielerinnen: Romy, Emma, Silvia, Sarah, Anna und Vicky. Sara Kattih, Schauspielerin und Regisseurin


Homo faber, Bühnenfassung nach dem Roman von Max Frisch »Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Wieso Fügung?« (Walter Faber) Walter Faber ist ein Vernunftmensch, ein Macher. Er glaubt sein Leben vollkommen im Griff zu haben. Doch als er in einem Passagierflugzeug über der Wüste von Tamaulipas, Mexiko notlanden muss, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, die sein Leben aus den Fugen geraten lässt.
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n.c. kaser Lyrikfestival vom 25. bis 30. März 2017 Samstag, 25. März 2017, 20 Uhr ERÖFFNUNGSABEND IM STADTTHEATER BRUNECK
Detailliertes Programm

Offener Brief an den Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher

Zuversichtlich mit dem Bozner ESF-Amt! Ja wie denn?

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann,

 

ich lese in den Medien, dass es neue ESF-Ausschreibungen geben wird und Sie zuversichtlich sind, dass jetzt alles glattgehen wird. Erlauben Sie mir bitte die Frage, wie das einmal und Gott mit dem Bozner ESF-Amt möglich sein soll? Wie sollen denn neue Ausschreibungen funktionieren, wenn die ESF-Bürokraten nicht einmal imstande sind seit Jahren abgeschlossene Projekte abzurechnen und auszuzahlen?


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HONIG IM KOPF, Weitere Zusatzaufführungen für "HONIG IM KOPF"! Zehn Abendaufführungen und fünf geschlossene Schüleraufführungen waren ursprünglich im Stadttheater Bruneck geplant. Der Kartenvorverkauf für die Bühnenfassung des Til Schweiger-Films "Honig im Kopf" in der Inszenierung von Hanspeter Horner mit Peter Mitterrutzner, Yamuna Müller, Sarah Kattih und Nenad Smigoc lief erfolgsversprechend. Dann die Premiere... und alle Vorstellungen waren im Nu ausverkauft. Der Andrang des Publikums war so groß, dass das Stadttheater Bruneck drei Zusatzaufführungen in den Spielplan aufgenommen hat. Und als auch diese innerhalb eines Tages ausverkauft waren, wurden jetzt zwei weitere Aufführungen eingeschoben, und zwar für den 18. März (20 Uhr) und 19. März (18 Uhr). Karten für diese zwei Aufführungen können ab jetzt unter www.stadttheater.eu oder an Aufführungstagen ab einer Stunde vor Beginn jeder Vorstellung an der Abendkasse gekauft werden. Infos unter www.stadttheater.eu
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Sechs alte Theaterleute sind gezwungen, mittellos in den Räumen des ehemaligen Stadttheater Bruneck, ihren Lebensabend zu verbringen. Vor 20 Jahren nämlich, haben kurzsichtige Kulturpolitiker dem Theater seinen Zauber geraubt.
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Immer nur Rumstehen und Kauen und in die Gegend glotzen, das geht ja auf keine Kuhhaut! Mama Muh will singen, tanzen und schaukeln, ein Baumhaus bauen und Weihnachten feiern.


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Petra Rohregger in der bewegenden und verstörenden Geschichte der Anne Frank. Regie Claus Tröger.
Premiere am 15. Oktober 2016. Alle geschlossenen SCHÜLERAUFFÜHRUNGEN sind ausverkauft.


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Hinter den Kulissen (2)

Liebe Theaterfreunde,

sehr geehrtes Publikum,

Bei uns gibt es eigentlich (fast) nichts, was nicht subventioniert wird - offen oder versteckt. Und wenn darüber gejammert wird, dann immer und zuallererst über die Kulturförderung. Und dann wird behauptet, dass Kultur den Steuerzahler belastet, obwohl viele unabhängige Studien schon längst das genaue Gegenteil bewiesen haben: Kultur ist auch ein Wirtschaftsfaktor, der einer Gemeinde mehr Geld zurückbringt als sie ursprünglich für die Förderung ausgegeben hat. Investitionen in Kultur erwirtschaften Wertschöpfung und haben nachweislich positive Einkommenseffekte für alle. Es ist belegt, dass jeder Euro, der in Kulturförderung investiert wird, allein der Privatwirtschaft in Hotellerie, Gaststätten und Einzelhandel ein Umsatzvolumen von bis zum Dreifachen der Förderung generiert. Bei den Salzburger Festspielen schätzen Experten die Umwegrentabilität des Festivals für die Region auf 155 Millionen Euro und Präsidentin Helga Rabl-Stadler betont immer wieder, dass jeder von der öffentlichen Hand investierte Euro drei- bis vierfach in Form von Steuern zurückfließt.

Bruneck ist natürlich nicht Salzburg, aber die Tatsache, dass Ausgaben für Kultureinrichtungen einen positiven Effekt auf den Wohlstand der jeweiligen Stadt und Region haben, gilt auch hier! Warum werden dann aber zukunftsweisende und nachhaltige Kulturinitiativen wie z.B. unser Angebot, Theaterfestspiele im Stadtzentrum von Bruneck zu etablieren, von den angesprochenen Entscheidungsträgern schlicht und einfach ignoriert? Obwohl die eigentlich wissen müssten, dass es gerade über die Stadt hinaus strahlende Kulturveranstaltungen sind, die zu einer hohen Lebens- und Freizeitqualität der Stadt wesentlich mehr beitragen und zahlungskräftigere Touristen und Investoren anziehen als manch schnell verpuffendes Massenspektakel.

Darüber gilt es nachzudenken!

 

In diesem Sinne,
Ihr Klaus Gasperi, Theaterdirektor

klaus.gasperi@stadttheater.eu

Bruneck, 7.10.16

Hinter den Kulissen (1)

Liebe Theaterfreunde, sehr geehrtes Publikum,

wir arbeiten, denke ich, im Stadttheater Bruneck nicht schlecht. Es gelingt uns immer wieder international bekannte und renommierte Kabarettisten, Regisseure und Schauspieler nach Bruneck zu holen; wir organisieren Festivals und Filmretrospektiven und stellen auch anderen Vereinen und Organisationen unser Haus zur Verfügung. Und mit unserer Haupttätigkeit, den Theaterproduktionen, gelingt es uns immer wieder unser Publikum zu begeistern - auch die über 3.000 Kinder und Jugendlichen, die jährlich unsere Jugend- und Schultheaterprojekte besuchen. Jahr für Jahr steigen die Zuschauerzahlen genauso wie die Einladungen unsere Inszenierungen als Gastspiele im In- und Ausland zu zeigen. Wir arbeiten, kurz gesagt, sogar ziemlich gut, und wir können auch etwas!

Was wir aber offensichtlich überhaupt nicht können, ist es, unsere seit 22 Jahren bei über 2.000 öffentlichen Aufführungen bewiesenen Qualitäten jenen zu vermitteln, die Kultur fördern müssten. Und zwar angemessen fördern, nicht nur halbherzig „subventionieren“. Kulturförderung ist nicht Subvention sondern Investition in die Zukunft unserer Stadt. So wie Museen und Bibliotheken sind auch Theater öffentliche Güter, die von einer weitsichtigen Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden müssten und nicht wie in Bruneck, wo das einzig wirklich funktionierende Theater nur durch die Aufnahme von Privatkrediten und durch Selbstausbeutung sein Programm durchziehen kann. Und für Miete und Nebenkosten seiner Räumlichkeiten jährlich an die 17.000.€ mehr bezahlen muss, als es Beiträge von der Stadtgemeinde Bruneck bekommt. Darüber gilt es nachzudenken!

 

In diesem Sinne,
Ihr Klaus Gasperi, Theaterdirektor

klaus.gasperi@stadttheater.eu

Bruneck, 30.9.16

Verleihung des Prof. Claus Gatterer Preises 2016 Filmvorführung und Podiumsdiskussion.

 


weitere Infos
Im Rahmen der EUROPEADA 2016 haben sich im Stadttheater Bruneck verschiedene Minderheiten-Theater getroffen, um die nach intensiver Vorarbeit erarbeiteten Projektideen in einem 3-tägigen Workshop als Gemeinschaftsprojekt "VOX“ zu konkretisieren und als Vorstufe für das Theater-Grossprojekt „ODYSSEY“ zur Förderung bei der Europäischen Union einzureichen.

FF / das Südtiroler Wochenmagazin
Interview mit Stadttheater-Direktor Klaus Gasperi

... Er hat seine Energie stets aus der Reibung mit dem Establishment bezogen. Seit der Gründung seines Theaters in Bruneck, das er selbstbewusst „Stadttheater“ genannt hat, bittet er nicht, sondern fordert. Er bekam oft, was er wollte. Eben weil er sich nicht andiente. Jetzt zieht Gasperi sich langsam zurück. Aber einer, der sich ganz zurückzieht, ist auch er nicht. Georg Mair, Vizechefredakteur der ff, hat ihn interviewt (Der Lautsprecher, ab Seite 52). „Er ist einer, der sich auf clevere Art treu geblieben ist“, sagt Mair.


zum Interview

ESF-Skandal legt das Stadttheater lahm! 

Abgesehen davon, dass es heuer bisher nicht einmal möglich war, um die Fortsetzung der Theaterschule anzusuchen, hat die EU jetzt auch noch alle Zahlungen des Südtiroler Europäischen Sozialfonds blockiert!

 

Die Europäische Theaterschule Bruneck, die sich in den Jahren zu einer der besten Ausbildungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum entwickelt hat, steht jetzt vor dem Aus und bringt so auch das Stadttheater in enorme Schwierigkeiten.

 

Die Studenten stehen jetzt auf der Straße und wissen nicht, ob das dritte Schuljahr überhaupt starten kann. Und so wie es mit dem sich ausweitenden ESF-Schlamassel aussieht, wird sich in nächster Zeit auch nicht viel ändern. Am 1. September sollte das 3. Schuljahr beginnen. Am 14. September sollte die Koproduktion der Theaterschule mit dem Stadttheater Bruneck, das Musical „Geierwally“, auf die Bühne kommen. Dies ist nun nicht mehr möglich! In der Luft hängen jetzt auch Erfolgsproduktionen der Theaterschule wie das Social-Network-Projekt „TATORT“, das in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft erarbeitet worden ist und für das es immer noch Aufführungstermine in vielen Schulen und Jugendzentren des Landes gibt, sowie die Jugendproduktion der Vereinigten Bühnen Bozen mit der Brunecker Theaterschule.

 

Erste unausweichliche Konsequenz ist die Absage der ersten Produktion der Spielzeit 2014/2015 im Stadttheater Bruneck!

 

Obwohl es vom Landesrat Philipp Achammer eine mündliche Zusage für die Fortsetzung der Schule gibt, das Stadttheater aber schlicht und einfach kein Geld hat, das 3. Schuljahr vorzufinanzieren (da es bereits durch Bankkredite das 2. Schuljahr vorfinanziert hat!), muss der Theaterbetrieb vorerst eingestellt werden und kann erst wieder aufgenommen werden, sobald die Finanzierung, durch wen auch immer, gesichert ist!


Presseartikel zum ESF-Skandal

Weihnachtskonzert mit den

TALKING HORNS

22.12.17 um 20 Uhr


Infos
 
Demnächst im Stadttheater
Theater Kabarett, Film & Literatur
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