News vom Stadttheater

Überfällt Sie abends um 10 gelegentlich eine merkwürdige Bettschwere? Klingt die neueste Band für Sie wie ein mittelschwerer Verkehrsunfall? Müssen Sie abends nicht mehr zuhause vorglühen, um Geld zu sparen? Lösen Sie lieber Sudoku-Rätsel anstatt an Kamasutra, Tantra und fesselnden Sex zu denken? Sie können sich zwar noch gut an das „erste Mal“ erinnern, aber nicht mehr an das letzte Mal? Wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit Ja beantworten können, dann haben Sie das Ende Ihrer Jugend erreicht und sind reif für Angelika Beiers neues Programm!
KABARETT Sex ab 60 am SA.27.5.
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RÜCKBLICK


Mit neuen Liedern im Gepäck ist der beliebte Kinderliedermacher wieder auf Tournee. In seinem aktuellen Programm singt Bernhard mit den Kindern die neuen Lieder aus der CD "Gschamster Diener" aber auch die Hits aus seiner erfolgreichsten Produktion "Muff, der kleine Teddybär", für die er vor einiger Zeit eine „Goldene CD“ entgegennehmen konnte. Kinder und Erwachsene werden in das Konzert spielerisch miteinbezogen und dürfen sogar auf die Bühne kommen. Dass Bernhard Fibich weiß, wovon er singt, ist keine Überraschung: Er ist Vater von 3 Kindern...
Homo faber Bühnenfassung nach dem Roman von Max Frisch »Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Wieso Fügung?« (Walter Faber) Walter Faber ist ein Vernunftmensch, ein Macher. Er glaubt sein Leben vollkommen im Griff zu haben. Doch als er in einem Passagierflugzeug über der Wüste von Tamaulipas, Mexiko notlanden muss, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, die sein Leben aus den Fugen geraten lässt. Er begibt sich mit Herbert, den er im Flugzeug kennenlernt und der der Bruder seines alten Freundes Joachim ist, nach Guatemala. Dort finden sie Joachim tot vor und bestatten ihn. Da Walter dienstlich nach Paris muss, beschließt er spontan eine Schiffsreise zu unternehmen. Er lernt auf dem Schiff die junge Sabeth kennen, ohne zu wissen, dass sie seine Tochter ist. Sabeth wurde von Hanna, Walters Jugendliebe, und Joachim großgezogen, nachdem Faber Hanna verlassen hatte, um beruflich ins Ausland zu gehen. Sabeth und Walter verlieben sich, doch was glücklich beginnt, endet in einer Tragödie von antikem Ausmaß.
Info und Tickets
n.c. kaser Lyrikfestival vom 25. bis 30. März 2017 Samstag, 25. März 2017, 20 Uhr ERÖFFNUNGSABEND IM STADTTHEATER BRUNECK Eröffnung: Christian Tschurtschenthaler; Prof. Hans Haider: „Kaser bis heute“ Christine Lasta und Oliver Karbus lesen Kaser; Musik: Helga Plankensteiner und Michael Lösch. Buchpräsentation „mein haßgeliebtes bruneck“ Herausgegeben von Joachim Gatterer im Haymon Verlag Sonntag 26. März 2017, 18 Uhr im Schloss Bruneck WELTENBUMMLER: HC. ARTMANN TRIFFT OSWALD VON WOLKENSTEIN Lyrik und Lieder mit Oliver Karbus und Michael Korth Montag, 27. März 2017, 20 Uhr im Weinkeller Mair TRINKEN LERNT DER MENSCH ZUERST Lyrik und Lieder mit Michael Korth, Klaus Rohrmoser, Ulrike Lasta, Christine Lasta, Toni Taschler Dienstag, 28. März 2017, 19 Uhr im Stadtmuseum Eröffnung der „AUSSTELLUNG: N.C.Kaser“ Eine Ausstellung von Christine Riccabona und Benedikt Sauer im Auftrag des Forschungsinstituts Brenner-Archiv der Universität Innsbruck. PODIUMSGESPRÄCH: "Alles schon erforscht? Bekannte und unbekannte Aspekte im Werk Norbert C. Kasers" (20 Uhr) mit Prof. Hans Haider, Ralf Höller, Benedikt Sauer, Prof. Sigurd P. Scheichl, Joachim Gatterer. Moderation: Feruccio delle Cave Mittwoch, 29. März 2017, 20 Uhr im Stadttheater Bruneck EINGEKLEMMT Szenische Lesung vom Schauspiel Innsbruck - schule für darstellende Kunst und theater tirol. Gestaltung Günther Lieder Donnerstag 30. März 2017, 20 Uhr in der Stadtbibliothek LIBRIKA LYRIK AUS SÜD- UND NORTIROL mit Barbara Hundegger, Erika Wimmer Mazohl, Christoph W. Bauer, Roberta Dapunt, Josef Oberhollenzer, Joseph Zoderer. Musik: Hubert Dorigatti
Detailliertes Programm

Offener Brief an den Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher

Zuversichtlich mit dem Bozner ESF-Amt! Ja wie denn?

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann,

 

ich lese in den Medien, dass es neue ESF-Ausschreibungen geben wird und Sie zuversichtlich sind, dass jetzt alles glattgehen wird. Erlauben Sie mir bitte die Frage, wie das einmal und Gott mit dem Bozner ESF-Amt möglich sein soll? Wie sollen denn neue Ausschreibungen funktionieren, wenn die ESF-Bürokraten nicht einmal imstande sind seit Jahren abgeschlossene Projekte abzurechnen und auszuzahlen?


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HONIG IM KOPF, Weitere Zusatzaufführungen für "HONIG IM KOPF"! Zehn Abendaufführungen und fünf geschlossene Schüleraufführungen waren ursprünglich im Stadttheater Bruneck geplant. Der Kartenvorverkauf für die Bühnenfassung des Til Schweiger-Films "Honig im Kopf" in der Inszenierung von Hanspeter Horner mit Peter Mitterrutzner, Yamuna Müller, Sarah Kattih und Nenad Smigoc lief erfolgsversprechend. Dann die Premiere... und alle Vorstellungen waren im Nu ausverkauft. Der Andrang des Publikums war so groß, dass das Stadttheater Bruneck drei Zusatzaufführungen in den Spielplan aufgenommen hat. Und als auch diese innerhalb eines Tages ausverkauft waren, wurden jetzt zwei weitere Aufführungen eingeschoben, und zwar für den 18. März (20 Uhr) und 19. März (18 Uhr). Karten für diese zwei Aufführungen können ab jetzt unter www.stadttheater.eu oder an Aufführungstagen ab einer Stunde vor Beginn jeder Vorstellung an der Abendkasse gekauft werden. Infos unter www.stadttheater.eu

Frau Suitner ein Volksstück von Karl Schönherr

Eine Produktion der Mariner Bühne Bruneck


Info
Sechs alte Theaterleute sind gezwungen, mittellos in den Räumen des ehemaligen Stadttheater Bruneck, ihren Lebensabend zu verbringen. Vor 20 Jahren nämlich, haben kurzsichtige Kulturpolitiker dem Theater seinen Zauber geraubt. Die mickrigen Subventionen der Stadt reichten vorne und hinten nicht mehr und trotz großer Erfolge bei Publikum und Medien, musste das weit über die Grenzen hinaus bekannte Theater geschlossen werden. Darüber hat sich Apollon, der Gott der Künste, so erzürnt, dass er einen Fluch über die Stadt ausgesprochen hat: “Es darf so lange kein Theater mehr gespielt werden, bis die Politik ihre Fehler eingesteht und sich für die katastrophale Kulturförderung der vergangenen Jahre entschuldigt”

Immer nur Rumstehen und Kauen und in die Gegend glotzen, das geht ja auf keine Kuhhaut! Mama Muh will singen, tanzen und schaukeln, ein Baumhaus bauen und Weihnachten feiern.


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"WEITERBRENNEN" Wovon träumt Europa? Wovon träumen wir? Wofür brennen wir?

"Der europäische Kontinent wird auch gerne als das “alte Europa” bezeichnet, mit viel Vergangenheit und Geschichte, die ihn oft schwerfällig in die Zukunft blicken lassen.


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"BILDER DEINER GROßEN LIEBE"

Isa bricht aus einer psychiatrischen Anstalt aus und macht sich barfuß auf eine Wanderung durch Deutschland. In intensiven Naturerlebnissen und Begegnungen mit geisterhaften Gestalten, breitet sich das dichte Innenleben des Mädchens aus.


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"SUPERABILE"

Ein Stück zur Förderung der sozialen Inklusion – ein Theater-Comic Uno spettacolo per l'inclusione sociale – un fumetto teatrale SUPERABILE ist der Versuch, auf der Bühne Beeinträchtigung zu thematisieren.


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Petra Rohregger in der bewegenden und verstörenden Geschichte der Anne Frank. Regie Claus Tröger.
Premiere am 15. Oktober 2016. Alle geschlossenen SCHÜLERAUFFÜHRUNGEN sind ausverkauft.


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Hinter den Kulissen (2)

Liebe Theaterfreunde,

sehr geehrtes Publikum,

Bei uns gibt es eigentlich (fast) nichts, was nicht subventioniert wird - offen oder versteckt. Und wenn darüber gejammert wird, dann immer und zuallererst über die Kulturförderung. Und dann wird behauptet, dass Kultur den Steuerzahler belastet, obwohl viele unabhängige Studien schon längst das genaue Gegenteil bewiesen haben: Kultur ist auch ein Wirtschaftsfaktor, der einer Gemeinde mehr Geld zurückbringt als sie ursprünglich für die Förderung ausgegeben hat. Investitionen in Kultur erwirtschaften Wertschöpfung und haben nachweislich positive Einkommenseffekte für alle. Es ist belegt, dass jeder Euro, der in Kulturförderung investiert wird, allein der Privatwirtschaft in Hotellerie, Gaststätten und Einzelhandel ein Umsatzvolumen von bis zum Dreifachen der Förderung generiert. Bei den Salzburger Festspielen schätzen Experten die Umwegrentabilität des Festivals für die Region auf 155 Millionen Euro und Präsidentin Helga Rabl-Stadler betont immer wieder, dass jeder von der öffentlichen Hand investierte Euro drei- bis vierfach in Form von Steuern zurückfließt.

Bruneck ist natürlich nicht Salzburg, aber die Tatsache, dass Ausgaben für Kultureinrichtungen einen positiven Effekt auf den Wohlstand der jeweiligen Stadt und Region haben, gilt auch hier! Warum werden dann aber zukunftsweisende und nachhaltige Kulturinitiativen wie z.B. unser Angebot, Theaterfestspiele im Stadtzentrum von Bruneck zu etablieren, von den angesprochenen Entscheidungsträgern schlicht und einfach ignoriert? Obwohl die eigentlich wissen müssten, dass es gerade über die Stadt hinaus strahlende Kulturveranstaltungen sind, die zu einer hohen Lebens- und Freizeitqualität der Stadt wesentlich mehr beitragen und zahlungskräftigere Touristen und Investoren anziehen als manch schnell verpuffendes Massenspektakel.

Darüber gilt es nachzudenken!

 

In diesem Sinne,
Ihr Klaus Gasperi, Theaterdirektor

klaus.gasperi@stadttheater.eu

Bruneck, 7.10.16

"DER HERR KARL" von C. Merz / H. Qualtinger
Gastspiel Kellertheater Innsbruck

Man kann Österreich nur verstehen, wenn man einmal in seinem Leben „Der Herr Karl" gesehen hat. Wer das Stück öfter sieht, der wird fasziniert feststellen, dass sich Zeiten und Umstände ändern können. Die menschliche Seele allerdings nicht.


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Hinter den Kulissen (1)

Liebe Theaterfreunde, sehr geehrtes Publikum,

wir arbeiten, denke ich, im Stadttheater Bruneck nicht schlecht. Es gelingt uns immer wieder international bekannte und renommierte Kabarettisten, Regisseure und Schauspieler nach Bruneck zu holen; wir organisieren Festivals und Filmretrospektiven und stellen auch anderen Vereinen und Organisationen unser Haus zur Verfügung. Und mit unserer Haupttätigkeit, den Theaterproduktionen, gelingt es uns immer wieder unser Publikum zu begeistern - auch die über 3.000 Kinder und Jugendlichen, die jährlich unsere Jugend- und Schultheaterprojekte besuchen. Jahr für Jahr steigen die Zuschauerzahlen genauso wie die Einladungen unsere Inszenierungen als Gastspiele im In- und Ausland zu zeigen. Wir arbeiten, kurz gesagt, sogar ziemlich gut, und wir können auch etwas!

Was wir aber offensichtlich überhaupt nicht können, ist es, unsere seit 22 Jahren bei über 2.000 öffentlichen Aufführungen bewiesenen Qualitäten jenen zu vermitteln, die Kultur fördern müssten. Und zwar angemessen fördern, nicht nur halbherzig „subventionieren“. Kulturförderung ist nicht Subvention sondern Investition in die Zukunft unserer Stadt. So wie Museen und Bibliotheken sind auch Theater öffentliche Güter, die von einer weitsichtigen Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden müssten und nicht wie in Bruneck, wo das einzig wirklich funktionierende Theater nur durch die Aufnahme von Privatkrediten und durch Selbstausbeutung sein Programm durchziehen kann. Und für Miete und Nebenkosten seiner Räumlichkeiten jährlich an die 17.000.€ mehr bezahlen muss, als es Beiträge von der Stadtgemeinde Bruneck bekommt. Darüber gilt es nachzudenken!

 

In diesem Sinne,
Ihr Klaus Gasperi, Theaterdirektor

klaus.gasperi@stadttheater.eu

Bruneck, 30.9.16

"FLÜGEL"

Kabarettabend mit "Kaiser" Robert Palfrader und dem Gewinner des Österreichischen Kabarettpreises 2016 Florian Scheuba.


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Verleihung des Prof. Claus Gatterer Preises 2016 Filmvorführung und Podiumsdiskussion.

 


weitere Infos
Im Rahmen der EUROPEADA 2016 haben sich im Stadttheater Bruneck verschiedene Minderheiten-Theater getroffen, um die nach intensiver Vorarbeit erarbeiteten Projektideen in einem 3-tägigen Workshop als Gemeinschaftsprojekt "VOX“ zu konkretisieren und als Vorstufe für das Theater-Grossprojekt „ODYSSEY“ zur Förderung bei der Europäischen Union einzureichen.

Im Rahmen der EUROPEADA 2016 ist das Stadttheater Bruneck vom 22. bis 24. Juni 2016 Gastgeber des Theatertreffen Europäischer (Sprach-) Minderheitentheater.


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FF / das Südtiroler Wochenmagazin
Interview mit Stadttheater-Direktor Klaus Gasperi

... Er hat seine Energie stets aus der Reibung mit dem Establishment bezogen. Seit der Gründung seines Theaters in Bruneck, das er selbstbewusst „Stadttheater“ genannt hat, bittet er nicht, sondern fordert. Er bekam oft, was er wollte. Eben weil er sich nicht andiente. Jetzt zieht Gasperi sich langsam zurück. Aber einer, der sich ganz zurückzieht, ist auch er nicht. Georg Mair, Vizechefredakteur der ff, hat ihn interviewt (Der Lautsprecher, ab Seite 52). „Er ist einer, der sich auf clevere Art treu geblieben ist“, sagt Mair.


zum Interview

ESF-Skandal legt das Stadttheater lahm! 

Abgesehen davon, dass es heuer bisher nicht einmal möglich war, um die Fortsetzung der Theaterschule anzusuchen, hat die EU jetzt auch noch alle Zahlungen des Südtiroler Europäischen Sozialfonds blockiert!

 

Die Europäische Theaterschule Bruneck, die sich in den Jahren zu einer der besten Ausbildungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum entwickelt hat, steht jetzt vor dem Aus und bringt so auch das Stadttheater in enorme Schwierigkeiten.

 

Die Studenten stehen jetzt auf der Straße und wissen nicht, ob das dritte Schuljahr überhaupt starten kann. Und so wie es mit dem sich ausweitenden ESF-Schlamassel aussieht, wird sich in nächster Zeit auch nicht viel ändern. Am 1. September sollte das 3. Schuljahr beginnen. Am 14. September sollte die Koproduktion der Theaterschule mit dem Stadttheater Bruneck, das Musical „Geierwally“, auf die Bühne kommen. Dies ist nun nicht mehr möglich! In der Luft hängen jetzt auch Erfolgsproduktionen der Theaterschule wie das Social-Network-Projekt „TATORT“, das in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft erarbeitet worden ist und für das es immer noch Aufführungstermine in vielen Schulen und Jugendzentren des Landes gibt, sowie die Jugendproduktion der Vereinigten Bühnen Bozen mit der Brunecker Theaterschule.

 

Erste unausweichliche Konsequenz ist die Absage der ersten Produktion der Spielzeit 2014/2015 im Stadttheater Bruneck!

 

Obwohl es vom Landesrat Philipp Achammer eine mündliche Zusage für die Fortsetzung der Schule gibt, das Stadttheater aber schlicht und einfach kein Geld hat, das 3. Schuljahr vorzufinanzieren (da es bereits durch Bankkredite das 2. Schuljahr vorfinanziert hat!), muss der Theaterbetrieb vorerst eingestellt werden und kann erst wieder aufgenommen werden, sobald die Finanzierung, durch wen auch immer, gesichert ist!


Presseartikel zum ESF-Skandal
 
Demnächst im Stadttheater
Theater Kabarett, Film & Literatur
Jazz & Co Kids & Jugend
Sa
27 Mai
Zwischen Sex und 60
Kabarettabend mit Angelika Beier
Info Tickets